Flowers
Blumen in der zeitgenössischen Kunst

Abgeschlossen wird die Ausstellungsreihe durch das klassische Motiv jeder künstlerischen Auseinandersetzung mit der pflanzlichen Natur: Blumen. In ihnen zeigt sich die Natur sicherlich in ihrer ästhetisch ansprechendsten und betörendsten Form. Gerade deshalb galt die Darstellung dieser Schönheit in den letzten Jahrzehnten als Ablenkung von den „wahren“ Gegenständen und Aufgaben der Kunst. Doch diese Haltung hat sich heute gewandelt, wie die vielen Künstlerinnen und Künstler zeigen, die sich gerade mit diesem Motiv wieder auseinander setzen.Dabei reicht das Spektrum von der malerischen Aneignung von kaum Wahrgenommenem, der Überhöhung des Schönen und Kitschigen, der Darstellung einer Motivwelt an der Schwelle zu Abstraktion und Zeichenhaftigkeit, der Metamorphose als Computerprogramm bis zur Blume als Ort des Kampfes zwischen Künstlichkeit und Natur. Mit Werken von Beate Gabriel, Anke Grams, Ruth Handschin, Holger Lippmann, Hiroyuki Masuyama, Paul Morrison, Werner Neuwirth, Peter Rösel, Julia Schmid, Luzia Simons, Marc Quinn, Susanna Taras, Sandra Voets.

 



Anke Grams


Paul Morrison


Sandra Voets
© VG Bild-Kunst, Bonn 2016


Beate Gabriel
© Künstlerin


Hiroyuki Masuyama
© Künstler


Ruth Handschin


Susanna Taras
© Künstlerin


Jan Niedojadlo
Flower Room
© Künstler