Von Renoir bis Feininger

1902 gründete der Unternehmersohn Karl Ernst Osthaus ein privates Museum für zeitgenössische Kunst. Es war das erste Museum für moderne Kunst in Deutschland, das Werke von Künstlerinnen und Künstlern umfasste, die heute zu den bedeutendsten Vertretern der Kunst des 20. Jahrhunderts zählen: Die Franzosen Pierre-Auguste Renoir und Aristide Maillol, die deutschen Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rotluff, sowie Mitglieder des „Blauen Reiters“ wie Alexej von Jawlensky, Franz Marc und August Macke.
Nach 1945 wurde die Sammlung um zentrale Werke von Christian Rohlfs, Oskar Schlemmer, Otto Dix, Max Beckmann und Lionel Feininger ergänzt.
Auf Grund der Baumaßnahmen zur Erweiterung des Karl-Ernst-Osthaus Museums werden die Hauptwerke der Sammlung erstmals außerhalb Hagens gezeigt.

Nach Bremen, Villingen-Schwenningen und Würzburg wird das Kunstmuseum Heidenheim die vierte Station sein, welche die Schau mit über 50 Meisterwerken im Herbst 2007 präsentiert.