Werk 01

Arbeiten der Preisträger des Bildhauersymposion

Im Jahr 2000 hatten über 20 Künstler aus Großbritannien, Polen, Ungarn und Deutschland in einem Einladungswettbewerb Projekte für Kunst im Stadtgebiet von Heidenheim vorgeschlagen. Aus diesen wählte eine Jury - bestehend aus Dr. Ulrike Gauss (Staatsgalerie Stuttgart), Dr. Marlene Lauter (Städtische Galerie Würzburg) und Dr. Ursula Zeller (Institut für Auslandsbeziehungen, Stuttgart) - fünf Projekte aus, die in Heidenheimer Betrieben realisiert wurden.

Die Künstlergruppe Inges Idee (Hans Hemmert, Berlin, Thomas Schmidt, Köln, Georg Zey, Berlin, und Axel Lieber, Malmö) ließ von der Firma Althammer einen großen Edelstahlring fertigen, mit dem das Rathaus der Stadt "gepierct" wird. Stapel aus gestanzten Kartonteilen, hergestellt bei der Carl Edelmann AG, werden von Thomas Klegin (Schwerte) an den Unorten" der Stadt, d.h. an unansehnlichen und vernachlässigten Orten im Stadtraum aufgestellt. Ein überdimensionales Rednerpult, das Dragan Lovrinovic (Münster) entwarf und die Voith Unternehmensgruppe herstellte, wird den Bahnhofsvorplatz beherrschen. Große gravierte Glasscheiben, die Jürgen Stimpfig (Heidenheim) in der Firma Maier Glas bearbeitete, werden an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet die üblichen Schaufensterscheiben ersetzen. Janos Sugar (Budapest) hat mit der Firma Aditech eine neue Kommunikationsform mit der Stadtverwaltung entwickelt: Durch ein vor dem Rathaus aufgestelltes Fernrohr lässt sich das Bürofenster des Bürgermeisters beobachten, indem sich ein elektronisches Schriftband, ein LCD Display befindet. Darauf kann man dem Bürgermeister Nachrichten per SMS schicken.


inges idee
Piercing

 


Thomas Klegin
Im-Zwischen X In-Between

 


Dragan Lovrinovic
Die große Rede

 


Jürgen Stimpfig
passagère in vitro


János Sugár
Die Senkrechte von Heidenheim