Ausstellungen

2007

 Jörg Immendorff
Das graphische Werk
1968 – 2005


Camill Leberer
(Unterstand/Gehäuse


Werk 07
Bildhauersymposion Heidenheim


Von Renoir bis Feininger
Werke der klassischen Moderne
aus dem Karl-Ernst-Osthaus Museum Hagen


Grieshaber & Co.
Die Holzschnittsammlung
Ruth und Martin Wittmann

Ausstellungen 2007

Jörg Immendorff
Das graphische Werk
1968 – 2005

Seine „Café Deutschland“–Bilder machten ihn Ende der 1970er Jahre berühmt, seit dem zählt Jörg Immendorff zu den bekanntesten Künstlern Deutschlands. In seinem Werk verbindet der Maler und Graphiker auf originelle Weise aktuelle politische, gesellschaftliche und kulturelle Fragestellungen mit seiner persönlichen Existenz als Künstler. So entstehen Bilder, in denen sich Gesellschaftliches und Privates zu expressiven Bilderrätseln vermischen und den Betrachter mit Bekanntem und Befremdlichem zugleich konfrontieren.

Die Ausstellung gibt erstmals einen Überblick über das gesamte graphische Werk des Malers, das sich durch meist große Formate und intensive Farbigkeit auszeichnet.

 

Camill Leberer
(Unterstand/Gehäuse)

Auf der Grundlage einer strengen, geometrischen Formensprache formt der Stuttgarter Künstler Camill Leberer Objekte aus Eisen, Holz, Glas und Farbe, die sich auf poetische Weise zwischen den Polen Malerei, Relief, Skulptur und Architektur bewegen.

 

Werk 07
Bildhauersymposion Heidenheim

Das Bildhauersymposion Heidenheim gibt alle drei Jahre jeweils fünf Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, in fünf verschiedenen Heidenheimer Betrieben großformatige Werke für den öffentlichen Raum zu realisieren. Dazu stehen ihnen in diesem Jahr so unterschiedliche Materialien bzw. Technologien wie Licht, Kunststoffrohre, Siebdruck, Glasfaserformen und Baumaterialien zur Verfügung.

In einem Einladungswettbewerb wurden Ulrich Genth und Heike Mutter, Andrea Huszar, Harald Kröner, Rüdiger Stanko sowie Ralf Werner als Preisträger ausgewählt.

Deren Projekte wurden inzwischen ( mit Ausnahme von Andrea Huszar ) realisiert und im öffentlichen Raum aufgestellt. Parallel hierzu sind im Kunstmuseum weitere Werke der Preisträger/innen zu sehen

 

Von Renoir bis Feininger
Werke der klassischen Moderne
aus dem Karl-Ernst-Osthaus Museum Hagen

1902 gründete der Unternehmersohn Karl Ernst Osthaus ein privates Museum für zeitgenössische Kunst. Es war das erste Museum für moderne Kunst in Deutschland, das Werke von Künstlerinnen und Künstlern umfasste, die heute zu den bedeutendsten Vertretern der Kunst des 20. Jahrhunderts zählen: Die Franzosen Pierre-Auguste Renoir und Aristide Maillol, die deutschen Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rotluff, sowie Mitglieder des „Blauen Reiters“ wie Alexej von Jawlensky, Franz Marc und August Macke.

Nach 1945 wurde die Sammlung um zentrale Werke von Christian Rohlfs, Oskar Schlemmer, Otto Dix, Max Beckmann und Lionel Feininger ergänzt.

Auf Grund der Baumaßnahmen zur Erweiterung des Karl-Ernst-Osthaus Museums werden die Hauptwerke der Sammlung erstmals außerhalb Hagens gezeigt.

Nach Bremen, Villingen-Schwenningen und Würzburg wird das Kunstmuseum Heidenheim die vierte Station sein, welche die Schau mit über 50 Meisterwerken im Herbst 2007 präsentiert.Nach Bremen, Villingen-Schwenningen und Würzburg wird das Kunstmuseum Heidenheim die vierte Station sein, welche die Schau mit über 50 Meisterwerken im Herbst 2007 präsentiert.

 

Grieshaber & Co.
Die Holzschnittsammlung
Ruth und Martin Wittmann

In mehr als drei Jahrzehnten hat das Heidenheimer Ehepaar Martin und Ruth Wittmann eine rund 500 Blätter und illustrierte Bücher umfassende Holzschnittsammlung aufgebaut. Ihr Interesse galt dabei nicht den vielfältigen Ausdrucksformen des Holzschnitts als künstlerisches Medium, sondern einzelnen Künstlerpersönlichkeiten. Ausgelöst wurde ihre Sammelleidenschaft durch die Begenung mit dem Werk HAP Grieshabers, der dem Medium des Holzschnitts nach 1945 neue Impulse gab. Später dehnte sich ihre Vorliebe auch auf Detlef Willands Kunst und einige andere, ähnlich arbeitende Holzschneider aus. Heute umfasst die Sammlung neben zahlreichen Einzelblättern einige bedeutende Werkgruppen beider Künstler, darunter auch HAP Grieshabers berühmten „Totentanz von Basel“.
Nun stellen Martin und Ruth Wittmann im Kunstmuseum erstmals eine Auswahl aus ihrer Sammlung der Öffentlichkeit vor. Anlass ist die Übergabe ihrer Holzschnittsammlung als Stiftung an die Stadt Heidenheim.

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